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Fusion EVO / EVB wieder eine Option?

Die Energieversorgung Beckum (EVB) wird noch einmal das Gespräch mit der Oelder EVO suchen, so ist es aktuell der Presse zu entnehmen. Die Ausrichtung der EVO wurde nach den gescheiterten Fusionsgesprächen mit der EVB durch den Erwerb von RWE Anteilen auf 75% gerade neu geregelt. Oelde hat auf die sogenannte Fusionsprämie von 300.000 € verzichtet, um einen eigenen Weg zu gehen, der weniger risikoreich ist und bessere strategische Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Die Geschäftsführungsfrage um Frau Dr. Kapsa war aus grüner Sicht ein Thema. So sorgte die ungleiche Aufteilung von Geschäftssitz und Geschäftsführung für ein nicht gerade ausgeglichenes Verhältnis. Auch die Beteiligung am Kohlekraftwerk Hamm-Uentrop mit all seinen negativen Auswirkungen sorgte für reichlich Unbehagen. Wie der Presse jetzt zu entnehmen war, muss die EVB erhebliche Drohverlustrückstellungen ausweisen. Kohlestrom birgt also nicht nur ökologische Risiken, sondern offensichtlich auch ökonomische!
Grundsätzlich stehen die Oelder Grünen einer möglichen Fusion positiv gegenüber. So ist die Zukunftsfähigkeit der EVO langfristig auch nur durch einen größeren Markt zu gewährleisten. Wichtig sind für uns jedoch die strategischen Ausrichtungen. Mit etwas Verwunderung nehmen wir auch die Vielstimmigkeit des EVB Aufsichtsrat zur Kenntnis. Das stärkt nicht unbedingt das Vertrauen in eine strategisch starke Partnerschaft mit gemeinsamer Vision. Dennoch sollte aus Sicht der Oelder Grünen die Tür zu Gesprächen immer offen sein.

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